DVRK bestätigt neue Raketentests: Höchstpräzision bei 100 Kilometern Reichweite

Die DVRK-Rüstungsindustrie ist für ihren Entwicklergeist bekannt und überrascht regelmäßig mit neuen Waffen. Am Dienstag will das Land ein neues Raketensystem getestet haben, das dank KI-Steuerung Ziele in einer Entfernung von bis zu 100 Kilometern höchstpräzise treffen soll.

Einen Tag nach einem entsprechenden Bericht der Republik Korea hat nun auch die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) den Test zweier neuer Waffensysteme bestätigt. Wie die Nachrichtenagentur KCNA am Mittwoch mitteilte, handele es sich bei den Neuentwicklungen um ein leichtes Mehrzweck-Raketenstartsystem und um einen Mehrfachraketenwerfer für taktische Marschflugkörper. Außerdem habe man am 26. Mai die Schlagkraft einer ballistischen Rakete unter Beweis gestellt.

Laut dem KCNA-Bericht verliefen die Tests erfolgreich. Den Starts wohnte auch der DVRK-Führer Kim Jong-un persönlich bei. Der Staatschef lobte insbesondere den neuen taktischen Marschflugkörper, der bei der Anwendung Antrieb und Gleitflug kombinieren und dank KI-Steuerung gegnerische Ziele in einer Entfernung von bis zu 100 Kilometern höchstpräzise treffen soll. Kim erklärte nach den Tests, dass sie ein klares Signal der Modernisierung der militärischen Stärke seines Landes seien und einen großen technologischen Fortschritt bei der Kampffähigkeit der Armee darstellten. Die heimische Verteidigungswissenschaft und die DVRK-Streitkräfte hätten die fundamentale Mission, die Souveränität und die Sicherheit des Landes durch militärische Abschreckung zu gewährleisten. Dabei rief Kim dazu auf, mit der Modernisierung der Militärausrüstung fortzufahren.

Zuvor hatte der Generalstab in Seoul militärische Aktivitäten im Nachbarland registriert. Demnach feuerte am Dienstag die DVRK mehrere Flugkörper in Richtung Gelbes Meer ab. Die Rede war von mindestens einer ballistischen Kurzstreckenrakete, mehreren Kamikaze-Drohnen und einem unbekannten Flugobjekt. Zudem erklärte Südkorea, es führe jetzt eine sorgfältige Untersuchung durch und tausche die wichtigsten Informationen mit den USA und Japan aus.

Es war der achte Raketentest, den die DVRK in diesem Jahr durchführte. Zuletzt hatte das Land eigenen Angaben zufolge Ende April mehrere Kurzstreckenraketen in Richtung Japanisches Meer abgefeuert. Damals erklärten die örtlichen Medien, dabei seien auch Streubomben getestet worden.

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