Außenministerium in Moskau bestellt schwedische Botschafterin ein

Die offenbare Untätigkeit der schwedischen Behörden ist inakzeptabel, erklärt das Außenministerium in Moskau bezüglich des Drohnenvorfalls, als die russische Vertretung in Stockholm attackiert wurde. Der schwedischen Botschafterin in Moskau wurde Protest mitgeteilt.

Das russische Außenministerium hat am Montag die schwedische Botschafterin Anna Christina Therese Johannesson bestellt. Moskau teilte der Diplomatin einen scharfen Protest gegen den Drohnenangriff auf die russische Botschaft in Stockholm in der Nacht zum 2. Juli mit.

Es sei inakzeptabel, dass die schwedischen Behörden angesichts der anhaltenden Degradierung der Sicherheitslage um die russischen Vertretungen untätig blieben, hieß es in der Erklärung des Außenministeriums.

Moskau fordere von der schwedischen Seite, ihren Verpflichtungen gemäß dem Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen von 1961 strikt nachzukommen. Stockholm sollte umfassende Maßnahmen ergreifen, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern.

Über die bevorstehende Einbestellung der Botschafterin wurde am 2. Juli bekannt. Am selben Tag griffen zwei Drohnen die russische Vertretung in Stockholm an. Eine der Drohnen warf einen Behälter mit roter Farbe auf das Gelände ab, während die zweite mit einer Attrappe des Sprengsatzes nahe dem Gebäude abstürzte. Das Außenministerium bezeichnete den Vorfall als Versuch, Botschaftsmitarbeiter einzuschüchtern.

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