Nach einer Lungenkrebsoperation hat Papst Leo XIV. das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Ursprünglich waren alle Termine bis 20. Oktober abgesagt worden. Am Sonntag will er bereits wieder das Angelus-Gebet von seinem Fenster auf den Petersplatz sprechen.
Das Oberhaupt der Katholischen Kirche war erst im Mai vergangenen Jahres zum Papst gewählt worden, als erster in den USA geborener Papst. Dem 71-jährigen wurde am Dienstag ein Knoten im rechten Lungenflügel entfernt, aber die Klinik erklärte nach Untersuchungen am morgen, er könne wieder in den Vatikan zurückkehren.
Von 6. bis zum 17. November ist eine Reise nach Lateinamerika geplant. Ziele sind Uruguay, Argentinien und Peru. In Peru hatte er viele Jahre lang gelebt.
Am Freitag hatte der Papst mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert. Beide Seiten waren übereingekommen, an der Lösung der humanitären Versorgung der Bevölkerung in der Stadt Aleschki in der russischen Region Cherson zusammenzuarbeiten.
Am Sonntag vergangener Woche hatte Leo während des öffentlichen Gebets die Gläubigen über seine Erkrankung informiert, ein in der Geschichte des Vatikan einmaliges Ereignis.
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