Zwei Piloten haben am Samstagvormittag eine mögliche Drohnensichtung im Luftraum des Flughafens München gemeldet. Die Sicherheitsbehörden haben daraufhin entschieden, den Flugbetrieb vorsorglich vorübergehend einzustellen.
Derzeit suchen Hubschrauber nach der Drohne. Die Lage sei aktuell "unklar".
Der Kapitän informierte die Passagiere kurz vor dem Abflug darüber, dass der Flughafen wegen einer gesichteten Drohne den Betrieb vorübergehend eingestellt habe. Nach Angaben der Bundespolizei reagierten die Sicherheitsbehörden in Abstimmung mit der Deutschen Flugsicherung. Sie sperrten die Start- und Landebahnen und prüften den Vorfall.
Um welche Flugobjekte es sich bei den gemeldeten Objekten handelt, ist bislang unklar. Die zuständigen Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen und prüfen, ob tatsächlich Drohnen im Bereich des Flughafens unterwegs waren. Der Flugbetrieb bleibt bis auf Weiteres eingeschränkt.
Flughafen München – Update vom 30. Mai, 10:40 Uhr:
Entwarnung am Münchner Flughafen. Die Sperrung nach einer möglichen Drohnensichtung wurde aufgehoben. Beide Start- und Landebahnen sind wieder freigegeben und der Flugbetrieb läuft "schrittweise" wieder an.
In den vergangenen Monaten kam es am Flughafen München sowie an anderen deutschen Flughäfen wiederholt zu Drohnenmeldungen, die teils kurzfristige Sperrungen des Flugbetriebs zur Folge hatten. In einigen Situationen wurden Start- und Landebahnen vorsorglich geschlossen, nachdem Piloten oder Sicherheitskräfte verdächtige Objekte gemeldet hatten. Dabei kam es zeitweise zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr.
Die Behörden konnten dabei weder Herkunft noch Verantwortliche der gemeldeten Drohnen eindeutig feststellen. Als mögliche Erklärungen gelten unter anderem Hobby-Drohnenpiloten oder Fehlinterpretationen beziehungsweise Fehlidentifikationen im Luftverkehr.
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