In einer Pressemitteilung vom Freitag gibt der russische Auslandsgeheimdienst (SWR) bekannt, die Ukraine setze weiterhin auf die Destabilisierung Russlands und suche nach neuen Wegen, um dieses Ziel zu erreichen. Nach Informationen der Behörde in Moskau sollen ukrainische Geheimdienste ihre Aktivitäten in dieser Hinsicht in letzter Zeit verstärkt haben.
Wie es heißt, hat Kiew bereits ein riesiges Netzwerk von Telefonbetrügern aufgebaut, die durch Erpressung und Nötigung die russischen Staatsbürger um ihre letzten Ersparnisse bringen und sie dazu zwingen, gegen die Gesetze des Landes zu verstoßen.
Russlands Auslandsgeheimdienst führt in dem Zusammenhang aus:
"Nun will der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU die Verbreitung patriotischer Inhalte instrumentalisieren, um die Arbeit zur Destabilisierung der Lage in unserem Land zu organisieren."
Zu diesem Zweck habe die ukrainische Seite Ende April eine Kampagne zum Aufkauf russischer Telegram-Kanäle gestartet, die militärische und patriotische Inhalte veröffentlichen würden, heißt es in der Pressemitteilung weiter.
Angebote zum Ankauf dieser Plattformen würden demnach über eigens dafür erstellte Fake-Accounts verbreitet, die sich als russische Prominente ausgeben.
Ziel der betrügerischen Handlungen sei, Inhalte der erworbenen Telegram-Kanäle zu ersetzen und diese anschließend zur Verbreitung von Falschmeldungen sowie zur Diskreditierung der russischen Staatsführung und der Streitkräfte zu instrumentalisieren.
Die ukrainischen Geheimdienste, die hinter der Kampagne stünden, hofften, die Betreiber russischer Plattformen auf diese Weise in illegale Aktivitäten zu verwickeln, die den nationalen Interessen der Russischen Föderation schaden würden.
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