Erst UNO fragen: Gremium für Astrobiologie verbietet Kontaktaufnahme zu Außerirdischen

Ein internationales Expertengremium gibt bekannt, dass es seine Regeln für die Bewertung und Bekanntgabe von Nachweisen außerirdischer Intelligenz aktualisiert hat. Man darf nun nicht ohne Genehmigung die Nachricht vom Kontakt verbreiten. Und als Antwort darf man nur das senden, was die UNO beschließt und genehmigt.

Und nun zum wirklich Wichtigen ...

Erdlingen (nicht nur Astronomen und Funkern) ist der nicht autorisierte Kontakt mit Außerirdischen nun strengstens untersagt, zumindest bis die UNO den zu sendenden Text abgestimmt und beschlossen hat.

Ein internationales Expertengremium für Astrobiologie hat Anfang Juni seine Leitlinien für die Suche nach außerirdischem Leben (SETI) zum ersten Mal seit 2010 überarbeitet. Nach den neuen Bestimmungen dürfen Astronomen ohne Zustimmung der UNO nicht auf Signale von Außerirdischen antworten; zudem ist ihnen untersagt, die Nachricht über empfangene Signale in den Medien und sozialen Netzwerken zu verbreiten.

Die Überarbeitungen der jahrzehntealten Grundsatzerklärung, die vom SETI-Ausschuss der Internationalen Akademie für Astronautik erstellt und gepflegt wird, erfolgen nur wenige Tage vor dem Kinostart von "Disclosure Day", einem Film über Besuche von Außerirdischen unter der Regie von Steven Spielberg.

"Das Informationsumfeld, in dem wir heute agieren, ist weitaus komplexer als noch im Jahr 2010", erklärte der Vorsitzende des Komitees Michael Garrett, Professor für Astrophysik an der Universität Manchester, in einer Pressemitteilung. "In einer Zeit von Deepfakes, automatisierter Desinformation und sofortiger globaler Vernetzung könnte eine einzige unbestätigte Behauptung Verwirrung oder Panik auslösen. Diese neuen Protokolle stellen sicher, dass Wissenschaftler die höchsten Beweisstandards einhalten, bevor sie der Welt etwas verkünden."

Jede Reaktion auf einen bestätigten Kontakt mit außerirdischer Intelligenz gilt nunmehr als "kollektiver diplomatischer Akt", der eines breiten internationalen Konsenses bedarf, am besten auf der Plattform der UNO erzielt. Solange die astrodiplomatischen Konsultationen andauern darf der außerirdische Kontaktversuch nicht beantwortet werden.

Szene aus einem anderen Spielberg-Film:

"E.T. nach Hause telefonieren ..."

"Nix da! Wir haben noch keinen Konsens im Sicherheitsrat."

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