Diesel-Deal sorgt für Streit: Selenskij kritisiert Trumps Russlandkurs

Nach einem Telefongespräch zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin haben beide Seiten umfangreiche russische Diesellieferungen angekündigt. Trump erwartet dadurch sinkende Energiepreise.

Das US-Finanzministerium genehmigte dafür eine vorübergehende Lockerung der Russland-Sanktionen bis April 2027.

Während die Bundesregierung an ihrer Sanktionspolitik festhalten will, kritisierte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij die Vereinbarung als Zeichen der Schwäche. Er warf Washington vor, die laufenden Friedensgespräche mit der Ukraine als Vorwand für eine wirtschaftliche Annäherung an Russland zu nutzen.

Der US-Journalist John Varoli begrüßte den Diesel-Deal im Interview hingegen ausdrücklich. Er bezeichnete die Vereinbarung als konkrete Geste des guten Willens gegenüber Moskau und als möglichen Ausgangspunkt für eine Normalisierung der russisch-amerikanischen Beziehungen.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 10. Oktober 2026]

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