Erneuter ukrainischer Angriff auf Linienbus: Mindestens fünf Tote, viele Verletzte

Bei zwei gezielten Drohnenangriffen auf öffentliche Verkehrsmittel in der Volksrepublik Lugansk hat die ukrainische Armee am Donnerstag nach derzeitigem Stand sieben Zivilisten getötet und zahlreiche weitere verletzt. Wir erinnern an frühere Fälle ukrainischer Attacken auf Reise- und Linienbusse.

Bei einem gezielten Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf einen zivilen Linienbus in der Volksrepublik Lugansk kamen am Donnerstag fünf Menschen ums Leben, wie der Präsident der Republik, Leonid Pasetschnik, mitteilte. Der Bus befuhr fahrplanmäßig die Linie Petrowka–Lugansk und war mit zahlreichen Fahrgästen – allesamt Zivilisten – besetzt, als er angegriffen wurde.

Nach vorläufigen Angaben kamen dabei fünf Menschen ums Leben, weitere 13 wurden verletzt. Unter den Verletzten sind zwei Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren. Zwei Verletzte befinden sich nach Aussage des behandelnden Arztes in einem "außerordentlich schweren Zustand". Russlands Staatsanwaltschaft hat den Angriff inzwischen als Terroranschlag qualifiziert und Strafverfahren eingeleitet, wie Sprecherin Swetlana Petrenko mitteilte.

Bei einem weiteren Angriff auf einen Kleintransporter vom Typ Gazelle auf der Straße zwischen Rebrikowo und Rowenki wurden zwei Männer getötet. Im Stadtbezirk Perewalsk griffen ukrainische Streitkräfte nahe dem Busbahnhof einen Kleinbus an. Dabei wurde ein 38-jähriger Mann verletzt.

In den letzten zwei Jahren, aber auch davor, kam es wiederholt zu gezielten Angriffen ukrainischer Drohnen auf zivile Passagier- und Linienbusse in Russland, wiederholt auch mit Toten und Verletzten. Nachfolgend einige der bisherigen Vorfälle dieser Art:

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