Europa

Schwere Unwetter auf Kreta: Überschwemmungen fordern Todesopfer

Schwere Unwetter haben auf der griechischen Insel Kreta großflächige Überschwemmungen und erhebliche Schäden verursacht Besonders betroffen sind Gebiete in den Regionen Rethymno, Heraklion und Lasithi. Straßen und Felder wurden überflutet, Häuser und Geschäfte liefen voll, Fahrzeuge wurden von den Wassermassen mitgerissen und Verkehrswege beschädigt.

In Karines in der Region Rethymno kam Medienberichten zufolge ein 82-jähriger Viehzüchter während des Unwetters ums Leben.

Zwei weitere Menschen wurden verletzt, als eine Brücke in der Gemeinde Mylopotamos von den Wassermassen mitgerissen wurde. Auch die kleinen Ortschaften Finikia und Malades südlich von Heraklion waren von schweren Überschwemmungen betroffen. Drohnenaufnahmen aus der Gegend zeigen das Ausmaß der Überflutungen.

Besonders große Niederschlagsmengen wurden in Anogia, einem Bergort und Gemeindesitz im Regionalbezirk Rethymno, gemessen. Dort fielen zwischen Mittwoch und Donnerstagmittag mehr als 361 Liter Regen pro Quadratmeter.

Die Behörden befinden sich weiterhin in erhöhter Alarmbereitschaft. In mehreren besonders betroffenen Gemeinden blieben die Schulen am Freitag geschlossen. Für Kreta gilt weiterhin die höchste Unwetterwarnstufe: Meteorologen rechnen bis Sonntag mit weiteren starken Regenfällen und Gewittern.

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