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Liveticker Ukraine-Krieg – Politiker: Waffenlieferungen an Kiew ziehen EU in den Konflikt hinein

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 21.09.2026 18:53 Uhr

    18:53 Uhr

    Drei Rettungskräfte des russischen Katastrophenschutzes bei Drohnenangriff im Gebiet Saporoschje verletzt

    Bei einem Angriff einer Drohne der ukrainischen Streitkräfte auf ein Feuerwehr-Tanklöschfahrzeug im Gebiet Saporoschje wurden drei Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes verletzt. Das teilte die Behörde auf ihrem Kanal auf Max mit.

    Am 20. September war demnach ein Brand trockener Vegetation auf einer Fläche von 120 Quadratmetern in der Siedlung Wessjoloje gemeldet worden. Eine fünfköpfige Feuerwehr- und Rettungseinheit löschte den Brand, wurde jedoch auf dem Rückweg von einer Drohne angegriffen, wobei drei Einsatzkräfte verletzt wurden. Zudem wurde das Tanklöschfahrzeug beschädigt.

  • 18:25 Uhr

    Kreml: Humanitäre Lage in Aljoschki im Gebiet Cherson bleibt kritisch

    Aufgrund von Beschuss und Drohnenangriffen seitens Kiews sei die Lage in der frontnahen Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson kritisch, erklärt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, auf einem Briefing.

    "Es gibt dort tatsächlich Probleme bei der Lieferung von Lebensmitteln und Medikamenten. Das Kiewer Regime tut buchstäblich alles, um diese Lieferungen zu behindern. Drohnen sind ständig in der Luft und töten Menschen. Die Situation ist wirklich kritisch."

    Das russische Militär arbeite daran, die humanitäre Krise in der Region zu lösen, fügt der Kremlsprecher hinzu.

  • 17:55 Uhr

    Gebiet Cherson: Mehr als 600 ukrainische Angriffe auf Stadtbezirk Nowaja Kachowka binnen einer Woche

    Vom 14. bis 20. September haben die ukrainischen Truppen den Stadtbezirk Nowaja Kachowka im Gebiet Cherson mehr als 600 Mal beschossen. Der Bezirksleiter, Wladimir Oganessow, teilte mit, dass bei den Angriffen ein Einwohner verletzt wurde. Tote gab es nicht.

    Beschädigt wurden unter anderem zwei Verwaltungsgebäude, drei kommerzielle Objekte, sieben Mehrfamilienhäuser, sieben Einfamilienhäuser, ein Fahrzeug sowie Straßenbeläge. Zudem kam es zu Schäden an der Strom- und Gasversorgung sowie zu Bränden in der Umgebung.

  • 17:23 Uhr

    Frankreichs Präsidentschaftskandidat: Waffenlieferungen an Kiew ziehen EU in den Konflikt hinein

    Der französische Präsidentschaftskandidat für die Wahl 2027 und nationale Sekretär der Kommunistischen Partei Frankreichs, Fabien Roussel, erklärt, dass Lieferungen europäischer Waffen an die Ukraine die EU-Staaten zunehmend in den Konflikt hineinziehen. Gegenüber dem Sender France Inter sagte Roussel:

    "Die Entscheidung für offensive Waffenlieferungen an die Ukraine, für Waffen, die Moskau und Ziele tief im Landesinneren erreichen können, führt dazu, dass die EU und Frankreich zunehmend selbst zu Konfliktparteien werden."

    Roussel betonte, dass das Vorgehen der EU und Frankreichs einer Deeskalation des Konflikts entgegenstehe.

  • 16:47 Uhr

    Puschilin meldet Erfolge der russischen Armee in DVR

    Die russischen Streitkräfte setzten die Kämpfe zur Befreiung von Ortschaften in der Volksrepublik Donezk fort, teilt der Leiter der DVR, Denis Puschilin, mit. Wie es heißt, bilde die russische Armee eine Umkreisung von Druschkowka an der Ostflanke der Stadt.

    In der Ortschaft Sergejewka fänden ebenfalls Gefechte statt. Dort rücke das russische Militär entlang der Verwaltungsgrenze zwischen der DVR und dem Gebiet Dnjepropetrowsk vor, berichtet Puschilin weiter.

    Es liefen Vorbereitungen, um die Stadt Dobropolje von Südwesten und Nordosten einzukesseln. Zudem eliminiere die russische Armee südlich der Stadt aktiv gegnerische Stellungen mithilfe von Drohnen, sagt der DVR-Chef.

  • 16:11 Uhr

    Frontbericht: Kiew verliert US-Militärtechnik durch russische Angriffe 

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.440 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 265 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 24 Autos, einen Mehrfachraketenwerfer, ein Feldartilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten elf Autos, vier Feldartilleriegeschütze, darunter eins vom Typ M777 aus US-Produktion, einen Mehrfachraketenwerfer und einen Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-36 aus US-Produktion.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte mehr als 215 Kämpfer ein. Zudem wurden ein Panzer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 19 Autos und acht Feldartilleriegeschütze zerstört.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 430 Kämpfer. Überdies setzte die russische Armee vier gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, fünf Feldartilleriegeschütze, darunter eins vom Typ Paladin aus US‑Produktion, und vier Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 260 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos und ein Artilleriegeschütz.

    Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 50 Soldaten. Außerdem wurden 17 Autos, ein Feldartilleriegeschütz vom Typ M777 aus US-Produktion und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört. 

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Militärflugplätze, Munitions-, Treibstoff- und Materiallager, Drohnenwerkstätten, Drohnenlager, Logistikzentren sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 153 Bezirken ebenfalls getroffen. 

    Russische Luftabwehrkräfte schossen vier gelenkte Bomben, vier HIMARS-Raketen aus US-Produktion und 634 Starrflüglerdrohnen ab. 

    Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 242.630 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 30.982 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.780 Mehrfachraketenwerfer, 36.529 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 72.465 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 15:40 Uhr

    Ukrainische Drohnen treffen die Volksrepublik Lugansk – drei Zivilisten verletzt

    Ukrainische Streitkräfte haben nach Angaben des Republikchefs Leonid Passetschnik Drohnenangriffe auf zehn Kommunen der Volksrepublik Lugansk verübt, bei denen drei Zivilisten verletzt wurden: In den Bezirken Lutugino und Swerdlowsk wurden ein ziviler Lastwagen beziehungsweise ein Kleintransporter getroffen, dabei wurden zwei Menschen verletzt. In Brjanka wiederum beschädigten ukrainische Drohnen mehrere Wohnhäuser, wobei eine Frau verletzt wurde. Allen Betroffenen sei rechtzeitig medizinische Hilfe geleistet worden, so Passetschnik.

    Unter Beschuss standen zudem kommunale Fahrzeuge sowie die kommunale und zivile Infrastruktur. Russische Luftabwehr und Streitkräfte zerstörten binnen eines Tages nach Angaben des Republikchefs insgesamt mehr als 80 Luftziele.

  • 15:06 Uhr

    Zwei Ortschaften im Gebiet Charkow nun unter russischer Kontrolle  

    In den vergangenen 24 Stunden hätten die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord im Zuge des aktiven Handelns die Ortschaften Polnaja und Nowoalexandrowka im Gebiet Charkow unter Kontrolle gebracht. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag. 

  • 14:34 Uhr

    Ukrainische Armee verlegt Reserven nach Orechow im Gebiet Saporoschje

    Ukrainische Truppen verstärkten ihre Einheiten in der Stadt Orechow im Gebiet Saporoschje, wie russische Sicherheitsdienste gegenüber TASS mitteilen.

    "Der Gegner verlegt eilig Reserveeinheiten nach Orechow, erleidet dort umgehend Verluste und führt erneut Kräfte heran."

    Wie es heißt, würden einige der verlegten Kräfte von anderen Frontabschnitten oder aus Hinterland abgezogen.

  • 13:59 Uhr

    Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 9.000 Kämpfer

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 9.000 Personen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

    "Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.325 ukrainische Kämpfer und Söldner. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt." 

    Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 5.700 ukrainische Drohnen, 16 Seeschiffe, 35 Feldartilleriegeschütze, 25 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie mehr als 600 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört habe.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.