Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Drohne greift Zug mit Lokomotive-Fußballern an

26.10.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:59 Uhr
Russlands Luftabwehr fängt binnen zwölf Stunden 37 ukrainische Drohnen ab
Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, hat die russische Luftabwehr am Montag innerhalb von zwölf Stunden 37 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Laut dem Ministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Moskau sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
20:48 Uhr
Deutscher Drohnenlieferant für Kiew stellt neues Luftabwehrsystem vor
Das deutsche Rüstungsunternehmen Helsing, das die Ukraine mit HX-2-Drohnen beliefert, hat ein neues Luftabwehrsystem sowie zwei dazugehörige Abfangraketen entwickelt. Dies teilte das Unternehmen mit.
Das System namens Contra arbeitet autonom und wird mithilfe künstlicher Intelligenz gesteuert. Die beiden neuen Abfangraketen heißen AD-1 Inferno und AD-2 Ambush, wie auf der Website des Unternehmens zu lesen ist.
Die Serienproduktion der Raketen soll in den Werken der Helsing Resilience Factories anlaufen. Ob das Contra-System oder einzelne Komponenten davon an die Ukraine geliefert werden sollen, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Im Juli 2026 hatte Helsing mitgeteilt, seit Jahresbeginn mehrere Tausend HX-2-Kampfdrohnen an die ukrainischen Streitkräfte geliefert zu haben.
20:35 Uhr
Ukrainische Geheimdienste werben russische Jugendliche für Sabotageakte an
Über bei Jugendlichen beliebte Chatbots und den Messenger Telegram werben ukrainische Geheimdienste russische Minderjährige für Brandstiftungen und Sabotageakte an. Dies teilte der Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensja, am Montag bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zum Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten mit.
Nach Angaben des Diplomaten geben sich Vertreter ukrainischer Geheimdienste als Mädchen aus, nehmen Kontakt zu Jugendlichen auf und schicken ihnen Phishing-Links. Anschließend fordern sie sie auf, die Geolokalisierung von Wohnhäusern, Schulen, Einkaufszentren und anderen Objekten mitzuteilen. Später meldeten sich Personen bei den Minderjährigen, die sich als Mitarbeiter von Strafverfolgungsbehörden ausgäben und sie zu Brandstiftungen und anderen Sabotageakten bewegen wollten.
Nebensja äußerte die Hoffnung, dass sich die UN im Rahmen ihrer Arbeit zu den Risiken digitaler Technologien für den Kinderschutz verstärkt mit diesem Problem befassen werde.
20:22 Uhr
Gebiet Belgorod: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto getötet
Bei einem FPV-Drohnenangriff der Ukraine auf ein Auto in Schebekino im Gebiet Belgorod ist eine Frau getötet worden. Dies teilte der regionale operative Krisenstab mit. Die Frau habe schwere Verletzungen erlitten und sei noch am Ort des Angriffs gestorben. Zwei Männer und eine weitere Frau erlitten Splitterverletzungen. Sie wurden in das Zentralbezirkskrankenhaus von Schebekino gebracht und werden dort medizinisch versorgt.
20:02 Uhr
Ukraine: TZK entziehen drei Studenten den Aufschub und mobilisieren sie
In der ukrainischen Region Transkarpatien haben Mitarbeiter der Territorialen Rekrutierungszentren (TZK) drei Studenten den Aufschub vom Wehrdienst entzogen und sie mobilisiert. Als Begründung gaben sie an, dass die Studenten den Unterricht nicht besuchten oder Fragen zum Lehrstoff nicht beantworten konnten. Wie das ukrainische Portal Strana.ua berichtet, haben die Betroffenen ihre Mobilisierung in den vergangenen zwei Monaten gerichtlich angefochten. Ein Gericht habe die Maßnahmen für rechtswidrig erklärt.
19:44 Uhr
Gebiet Brjansk: Drei Verletzte bei Angriffen der Ukraine
Bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Brjansk sind drei Menschen verletzt worden. Dies teilte der Gouverneur Jegor Kowaltschuk mit. In der Ortschaft Susemka wurde ein 49-jähriger Mann durch den Angriff einer feindlichen Kamikaze-Drohne verletzt. Die Siedlung Belaja Berjoska wurde mit Mehrfachraketenwerfern beschossen. Dabei wurden zwei 75-jährige Anwohnerinnen verletzt. Den Verletzten wird die notwendige medizinische Hilfe geleistet.
19:35 Uhr
Selenskij kündigt neue Dreiergespräche mit Russland und den USA an

Russland, die Ukraine und die USA wollen im November neue Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Krieges aufnehmen. Das bestätigte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij in einem am Sonntag ausgestrahlten Fernsehinterview. Nach Gesprächen mit US-Vermittlern hat auch Russlands Präsident Wladimir Putin seine grundsätzliche Zustimmung signalisiert.
Die russische Seite bestätigte ihre Bereitschaft zur Wiederaufnahme der Dreiergespräche. Als möglicher Verhandlungsort gilt Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ein endgültiger Termin steht noch nicht fest. Selenskij drängt darauf, dass auch Europa einbezogen werden müsse.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
19:18 Uhr
Ukraine: Streit um russischsprachige Inschrift auf Grab eines Soldaten
In Kirowograd ist ein Streit um die russischsprachige Inschrift auf dem Grab des gefallenen ukrainischen Soldaten Iwan Petuchow entbrannt. Dies berichtet das ukrainische Medium Suspilne.
Inga Dudnik, die einer Arbeitsgruppe zur Gestaltung der Gedenkstätte angehört, fiel die Inschrift auf dem Grabmal auf dem Dalnewostotschny-Friedhof auf. Sie erklärt, die russische Inschrift verletze die Gefühle der Besucher. "Es ist eine Ehrenallee für Bestattungen. Dort sollte es einen einheitlichen Standard geben", sagt Dudnik, deren Tochter ebenfalls auf diesem Friedhof begraben liegt und in den ukrainischen Streitkräften gedient hatte.
Die Mutter des gefallenen Soldaten, Ella Petuchowa, hingegen erklärt, dass ihr Sohn immer Russisch gesprochen habe. Sie lehnt es ab, die Inschrift ersetzen zu lassen.
18:48 Uhr
Medwedtschuk: EU schürt antirussische Hysterie zur Bereicherung der Eliten
Großbritannien und die EU-Staaten würden antirussische Hysterie schüren, um die eigene Führungselite zu bereichern. Diese Ansicht vertritt Wiktor Medwedtschuk, Vorsitzender der Bewegung "Die Andere Ukraine" und ehemaliger Vorsitzender der in der Ukraine verbotenen Partei "Oppositionsplattform – Für das Leben".
Zuvor hatte SpaceX-Gründer Elon Musk auf X erklärt, die Ukraine werde dazu benutzt, Geld amerikanischer Steuerzahler zu waschen und politische Kampagnen in den USA zu finanzieren. Medwedtschuk kritisiert, dass die europäischen Länder die Korruption ignorieren und stattdessen an ihrer antirussischen Rhetorik festhalten.
Diese unterscheide sich kaum von der "zynischen Rhetorik" Wladimir Selenskijs, der Russland angeblich besiege – allerdings nur in den ihm unterstellten Medien. Zugleich wirft Medwedtschuk Europa wirtschaftlichen Niedergang und eine soziale Katastrophe vor.
"Der antirussische politische Bazillus hat die Ukraine praktisch zerstört und sich nun Europa zugewandt, das aus der ukrainischen Lektion nichts gelernt hat."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
