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Liveticker Ukraine-Krieg – Kreml: Dreiergespräche werden im November in Abu Dhabi stattfinden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Kreml: Dreiergespräche werden im November in Abu Dhabi stattfindenQuelle: Sputnik © Juri Kotschetkow
  • 23.10.2026 14:00 Uhr

    14:00 Uhr

    Kiew: Dänemark hat mehr als 50.000 Einheiten Munition für F-16 geliefert

    Dänemark hat "im Eilverfahren" mehr als 50.000 Schuss 20-mm-Munition für F-16-Kampfflugzeuge an Kiew geliefert. Dies teilt das ukrainische Verteidigungsministerium auf Telegram mit.

    "Ukrainische Piloten setzen diese Munition bereits ein, um Jet-Drohnen abzufangen."

    Die Behörde bezeichnet die F-16-Jets als "eines der wirksamsten Mittel" zur Bekämpfung von Drohnen dieser Art.

    Weitere Einzelheiten zur Lieferung gab die Militärbehörde in Kiew nicht bekannt. 

  • 13:28 Uhr

    Moskau und Kiew tauschen jeweils 270 Kriegsgefangene aus 

    Am Freitag hat Russland 270 russische Militärangehörige aus dem von Kiew kontrollierten Gebiet zurückgeholt. Im Gegenzug hat Moskau der ukrainischen Seite 270 gefangene Kämpfer übergeben. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

    Die russischen Soldaten befinden sich derzeit in Weißrussland, wo sie medizinisch versorgt werden. Außerdem erhalten sie psychologische Hilfe. Die russische Menschenrechtsbeauftragte, Jana Lantratowa, ist auch vor Ort. Die Militärangehörigen werden demnächst zur weiteren Behandlung und Rehabilitation in medizinische Einrichtungen des russischen Verteidigungsministeriums gebracht.  

    Wie die Nachrichtenagentur BELTA berichtet, hat der Austausch am Grenzübergang Nowaja Guta stattgefunden.

  • 12:56 Uhr

    Costa: Geheimkanal der EU zum Kreml bleibt für Ukraine-Gespräche offen

    Ein inoffizieller diplomatischer Kommunikationskanal zwischen dem Europäischen Rat und dem Kreml bleibe für die Beilegung des Konflikts in der Ukraine offen. Dies erklärte der Präsident des EU-Rates, António Costa, in einem Interview mit Rapporteur.

    "Der Kanal ist offen. Russland weiß: Wenn sie tatsächlich darüber sprechen wollen, wie ein Waffenstillstand erreicht, die Zivilbevölkerung geschützt und Energieanlagen gesichert werden können, dann können sie das tun."

    Costa hat die Berichte kommentiert, wonach die EU einen Gesandten für die Teilnahme an Friedensverhandlungen ernennen könnte. Eine europäische Vertretung hänge "von der Art der Gespräche" ab, betonte er.

    "Bei bestimmten Arten von Gesprächen können wir einen Sondergesandten einsetzen. Wir können auch diplomatische oder politische Kanäle nutzen."

    Costa fügte hinzu, dass die EU nicht die Absicht habe, die Friedensbemühungen von US-Präsident Donald Trump zu "stören" oder mit ihnen zu "konkurrieren".

  • 12:25 Uhr

    Kreml: Dreiergespräche werden im November in Abu Dhabi stattfinden

    Die Gespräche in Abu Dhabi, bei denen Fragen der Sicherheit Russlands und der Ukraine erörtert werden sollen, finden in der ersten Novemberhälfte im trilateralen Format statt. Dies teilt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bei einem täglichen Briefing mit.

    "Tatsächlich hat der Präsident das Thema der Verhandlungen umrissen – es geht um Sicherheitsfragen für beide Länder: für Russland und die Ukraine, sobald eine friedliche Lösung erreicht ist. Dies ist einer der sehr wichtigen Bestandteile – die Erreichung einer friedlichen Beilegung. Ohne diesen Bestandteil ist eine umfassende Lösung nicht möglich." 

    Bezüglich einer möglichen Beteiligung europäischer Vertreter merkte Peskow an, dass man in Zukunft nichts ausschließen könne. Derzeit gehe es jedoch um trilaterale Verhandlungen.

  • 11:59 Uhr

    Gebiet Nischni Nowgorod: Zivilisten durch herabfallende Drohnenteile verletzt

    In der Nacht und am Morgen hätten die Luftverteidigungskräfte einen Angriff von 19 ukrainischen Drohnen auf das Gebiet Nischni Nowgorod abgewehrt. Dies teilt Gleb Nikitin, der Gouverneur der Region, mit.

    Nach vorläufigen Angaben hätten drei Zivilisten durch herabfallende Trümmerteile Verletzungen erlitten. Sie seien in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

    Die Zerstörungen hätten mehrere Wohnhäuser sowie eine Bildungs- und eine Infrastruktureinrichtung im Bezirk Gorodez betroffen, so Nikitin. Daher hätten die Behörden beschlossen, die Schulen in diesem Bezirk auf Fernunterricht umzustellen.

  • 11:24 Uhr

    Gouverneur: Mehr als 80 Geschosse auf Gebiet Kursk abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, habe der Gegner binnen 24 Stunden 85 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte hätten 202 ukrainische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zehnmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. 

    Chinstein meldet zwei Verletzte. Zu Schaden seien ein Privathaus, sechs Autos, ein Lkw und zwei Garagen gekommen. 

  • 11:00 Uhr

    Medien: Moskau und Kiew werden heute Kriegsgefangene austauschen

    Wie die Nachrichtenagentur BELTA berichtet, planen Russland und die Ukraine, heute einen Austausch von Kriegsgefangenen durchzuführen. Der Austausch wird in der weißrussischen Grenzstadt Gomel stattfinden. Zudem sollen Zivilisten in ihre Heimat zurückkehren.

    Die Agentur meldet, dass Russlands Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa und ihr ukrainischer Amtskollege Dmitri Lubinez heute Morgen am Grenzübergang Nowaja Guta zusammengetroffen sind.

  • 10:28 Uhr

    Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und acht Verletzte

    Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, ist ein Mann infolge ukrainischer Angriffe ums Leben gekommen. Acht weitere Personen seien verletzt worden. Vier der Verwundeten befinden sich in stationärer Behandlung.

    Insgesamt seien 14 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet zehnmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner 25 Mal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.

    In den vergangenen 24 Stunden habe die Luftabwehr insgesamt 146 Drohnen abgeschossen, fügt Schuwajew hinzu.

  • 09:59 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 400 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 443 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Smolensk, Nischni Nowgorod, Belgorod, Brjansk, Kursk, Kaluga, Tula, Orjol, Lipezk, Tambow, Woronesch, Rjasan, Wladimir, Rostow, Wolgograd, den Regionen Perm, Krasnodar und Moskau, den Teilrepubliken Tatarstan, Udmurtien und Krim sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres zerstört.

  • 09:27 Uhr

    The Economist enthüllt US-Vorschläge zur Beilegung des Ukraine-Konflikts

    Die US-Vorschläge zur Lösung des Konflikts in der Ukraine könnten die Schaffung einer entmilitarisierten Zone im Donbass, eine Lockerung der Sanktionen gegen Moskau sowie Investitionsunterstützung für Kiew umfassen. Dies berichtet The Economist unter Berufung auf ukrainische Beamte.

    Wie es heißt, könnten Russland wirtschaftliche Vereinbarungen mit Washington, eine Lockerung der Sanktionen sowie eine Normalisierung der politischen Beziehungen angeboten werden.

    Kiew könnte auf Investitionen sowie die Aussicht auf einen EU-Beitritt hoffen – im Gegenzug für den Verzicht auf eine NATO-Mitgliedschaft.

    Ein weiterer Anreiz für Russland könnte die Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen nach Europa sowie die Wiederinbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream sein, schreibt The Economist.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.