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Russlands Außengeheimdienst: EU versucht, die Russisch-Orthodoxe Kirche aus Armenien zu vertreiben

Die EU stellt Armenien für einen möglichen Beitritt die Bedingung, die russisch-orthodoxe Kirche aus dem Land zu vertreiben. Darüber und über von EU-Behörden organisierte Provokationen gegen russisch-orthodoxe Gläubige berichtete am Mittwoch Russlands Auslandsgeheimdienst SWR.
Russlands Außengeheimdienst: EU versucht, die Russisch-Orthodoxe Kirche aus Armenien zu vertreibenQuelle: Sputnik © Aram Neressjan / RIA Nowosti

Die Führung der EU-Staaten versucht, die Russisch-Orthodoxe Kirche aus Armenien zu verdrängen. Dies erklärte das Pressebüro des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR am Mittwoch.

"Als zwingende Voraussetzung für die europäische Integration wird von den armenischen Behörden verlangt, die jahrhundertealten religiös-geistlichen Verbindungen zu Moskau vollständig abzubrechen", heißt es in der Pressemitteilung.

Mit dieser Angelegenheit befasst sich die im April eingerichtete EU-Partnermission in der Republik. Ziel sei es, der Diözese Jerewan-Armenien der Russisch-Orthodoxen Kirche das Nutzungsrecht an kirchlichem Immobilienbesitz zu entziehen und ihren Dialog mit lokalen religiösen Einrichtungen, insbesondere mit der Armenisch-Apostolischen Kirche, zu behindern.

Als Beispiel führt die Behörde die Situation um Timofei Kasarian an – dem Pfarrer der Erzengel-Michael-Kirche am russischen Militärstützpunkt in Gjumri. Lokale NGOs haben ihn mit Unterstützung aus Brüssel grundlos beschuldigt, die bevorstehenden Parlamentswahlen in Armenien sabotieren zu wollen.

Derzeit verbreiten die Europäer kompromittierendes Material gegen andere Vertreter der Diözese, um die armenische Regierung dazu zu bringen, eine großangelegte Verfolgung gegen sie einzuleiten, warnt der SWR.

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