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Lawrow enthüllt: USA steuern ukrainische Schläge gegen Russland aktiv mit

Sergei Lawrow wirft den USA nicht nur Unterstützung, sondern auch die aktive Lenkung ukrainischer Waffen auf russische Ziele vor – darunter auch zivile. Moskau halte sich dennoch an die mit Washington in Anchorage getroffenen Vereinbarungen, so der russische Außenminister.
Lawrow enthüllt: USA steuern ukrainische Schläge gegen Russland aktiv mitQuelle: Sputnik © Sergei Guneew

Die USA beteiligen sich direkt an ukrainischen Angriffen auf Ziele innerhalb Russlands, indem sie Kiew Waffen, Geheimdienstinformationen und Kommunikationsunterstützung liefern, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow.

Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch wies Lawrow westliche Vorwürfe zurück, wonach Russland und China angeblich Waffen an Iran liefern würden, die für Angriffe auf amerikanische Militäreinrichtungen verwendet werden.

Er warf Washington Heuchelei vor und verwies auf dessen eigene Rolle im Ukraine-Konflikt.

"Die Amerikaner beteiligen sich nicht nur unterstützend, sondern direkt an der Lenkung ukrainischer Waffen auf Ziele – einschließlich ziviler Ziele – auf russischem Territorium, durch Waffenlieferungen, die von der Europäischen Union bezahlt werden, durch die Bereitstellung von Geheimdienstinformationen, durch das Starlink-System und vieles mehr", sagte Lawrow.

Trotz allem bleibe Moskau den Vereinbarungen verpflichtet, die der russische Präsident Wladimir Putin und der US-Präsident Donald Trump bei ihrem Treffen in Anchorage im vergangenen Jahr getroffen hätten, so Lawrow.

Lawrow erinnerte daran, dass Putin Kompromissvorschläge Washingtons akzeptiert habe, während Trump sich öffentlich für die Aushandlung eines langfristigen Friedensabkommens statt eines vorübergehenden Waffenstillstands ausgesprochen habe.

Russland betrachte diese Vereinbarungen weiterhin als gültig, da die USA ihre eigenen Vorschläge nicht formell zurückgewiesen hätten, erklärte Lawrow.

Er kündigte an, bei einem bevorstehenden Treffen mit dem US-Außenminister Marco Rubio Klarheit über die aktuelle Position Washingtons einzuholen.

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