
Armenien könnte 80 Prozent seiner Einnahmen aus dem Käseexport verlieren

Armenien würde mehr als 80 Prozent seiner Einnahmen aus dem Käseexport verlieren, sollte es den Zugang zum russischen Markt verlieren. Das ergab eine Auswertung der Daten nationaler Statistikämter durch die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Im Jahr 2025 beliefen sich die Einnahmen der Republik aus diesen Lieferungen ins Ausland auf 16,4 Millionen US-Dollar, wovon 13,5 Millionen US-Dollar auf Russland entfielen.

Dabei ist Russland nicht nur der größte Abnehmer von Käse aus Armenien, sondern auch das einzige Land, das diese Ware jeden Monat regelmäßig im Wert von mehreren Millionen Dollar importierte.
Weitere große Abnehmer im Jahr 2025 waren die USA (1,8 Millionen US-Dollar) und Georgien (670.900 US-Dollar).
Die russische Agraraufsichtsbehörde Rosselchosnadsor teilte vor kurzem mit, dass sie nach einer Überprüfung lokaler Betriebe die Einfuhr aller Milchprodukte aus Armenien vorübergehend einschränken werde.
Seit dem 12. Juni hat die Behörde die Einfuhr aller unter Quarantäne stehenden Produkte aus diesem Land sowie den Transit durch Russland in die Mitgliedstaaten der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) ausgesetzt. Dort wurde betont, dass diese Maßnahmen nicht politisch motiviert, sondern auf Qualitätsprobleme zurückzuführen seien.
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