
Alarm in Polen: Dienste melden Attentatspläne auf Ministerpräsident Tusk

Polnische Geheimdienste haben womöglich ein Attentat auf Ministerpräsident Donald Tusk und weitere Mitglieder der polnischen Regierung vereitelt. Für 11 Uhr am Sonntagvormittag wurde daraufhin eine dringliche Lagebesprechung von Polizei und Sicherheitsdiensten in Warschau anberaumt.

Dies verkündete Karolina Gałecka, die Sprecherin des polnischen Innenministeriums, auf ihrem dienstlichen X-Account. Demnach betraf das potenzielle Mordkomplott Ministerpräsident Donald Tusk sowie Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz.
Gałecka zufolge hätten die polnischen Geheimdienste Informationen über einen möglichen Anschlag auf die beiden Politiker erhalten. Sie hätten daraufhin das Innenministerium und Geheimdienstkoordinator Tomasz Siemoniak eingeschaltet.
W związku z informacją, która wpłynęła do @PolskaPolicja i dotyczy możliwego zamachu na premiera @donaldtusk oraz wicepremiera, ministra obrony narodowej @KosiniakKamysz , minister spraw wewnętrznych i administracji @MKierwinski oraz minister koordynator służb specjalnych @TomaszSiemoniak polecili podjęcie działań w tej sprawie. Dzisiaj o godz. 11.00 odbędzie się w CAT ABW spotkanie przedstawicieli służb podległych MSWiA: @PolskaPolicja i @SOP_GOV_PL oraz funkcjonariuszy @ABW_GOV_PL.
— Karolina Gałecka (@K_Galecka) October 11, 2026
Anlässlich der Aufdeckung des möglichen Komplotts sei noch am Sonntag ein dringliches Treffen von Vertretern der Polizei, des Staatsschutzdienstes und des Inlandsgeheimdienstes angesetzt. Das Treffen zur aktuellen Bedrohungslage findet im Centrum Antyterrorystyczne Agencji Bezpieczeństwa Wewnętrznego (Antiterrorzentrum der Agentur für innere Sicherheit) statt.
W związku z informacją, która wpłynęła do @PolskaPolicja i dotyczy możliwego zamachu na premiera @donaldtusk oraz wicepremiera, ministra obrony narodowej @KosiniakKamysz, minister koordynator służb specjalnych @TomaszSiemoniak oraz minister spraw wewnętrznych i administracji @MKierwinski polecili podjęcie działań w tej sprawie‼️ ▶️ Dzisiaj o godz. 11.00 w CAT @ABW_GOV_PL odbędzie się spotkanie funkcjonariuszy #ABW oraz przedstawicieli służb podległych MSWiA: @PolskaPolicja i @SOP_GOV_PL.
— Jacek Dobrzyński (@JacekDobrzynski) October 11, 2026
Ähnliches ließ Jacek Dobrzyński, der Pressesprecher des Ministers für die Koordination der Spezialdienste, auf X verlauten. Berichten polnischer Medien zufolge haben der Innenminister Marcin Kierwiński und der Geheimdienstkoordinator Tomasz Siemoniak zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen angeordnet. Wie weit diese gehen, ist unbekannt. Ebenso ist unklar, wer hinter dem mutmaßlichen Anschlagskomplott stecken soll. Auch die Hinweisgeber und die Einzelheiten des geplanten Attentats bleiben im Dunkeln. Ob es Verhaftungen gab, ist ebenfalls nicht bekannt.
Regierungssprecher Adam Szłapka zufolge wurde Ministerpräsident Tusk um sieben Uhr morgens an diesem Sonntag über die Anschlagspläne informiert. Dies teilte er dem Sender TVN24 mit. Die Hinweise seien diesmal beunruhigender gewesen als frühere Meldungen. Donald Tusk war von 2007 bis 2014 polnischer Ministerpräsident und übt dieses Amt erneut seit Dezember 2023 aus.
Dziś o godz. 13:00 przed KPRM @PremierRP wspólnie z @JacekDobrzynski, rzecznikiem prasowym Ministra Koordynatora Służb Specjalnych, przedstawimy informacje dotyczące sytuacji i działań służb w związku ze spotkaniem w CAT ABW. 🗓️ 11 października br. ⏰ godz. 13:00 📍 Przed KPRM, Al. Ujazdowskie 1/3, Warszawa
— Karolina Gałecka (@K_Galecka) October 11, 2026
Von den beiden durch die Mordpläne bedrohten polnischen Politikern gibt es bisher noch keine Stellungnahmen. Für 13 Uhr ist Karolina Gałecka zufolge eine Pressekonferenz angesetzt.
Mehr zum Thema ‒ Tusk am Jahrestag des deutschen Überfalls: Russland steht als "das Böse" der "freien Welt" gegenüber
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
