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Reichinnek: "Sie sollen nicht aus Hass die AfD wählen, sondern aus Hoffnung uns"

Der prominente Publizist Michel Friedman hat am Montag eine Diskussionsrunde über die Verfassung des deutschen Diskurses geführt.

Im Rahmen des SWR Demokratieforums, welches während der Digitalkonferenz "re:publica 2026" veranstaltet wird, lautete das Thema: "Streiten wir noch – oder hassen wir schon?"

Die Rolle der in den Umfragen rasant stärker werdenden AfD besprach er dabei unter anderem mit der Vorsitzenden der Bundestagsfraktion Die Linke, Heidi Reichinnek.

Reichinnek äußerte über Leute, die die etablierten Parteien nicht mehr wählen wollen, unter anderem Folgendes:

"Sie sollen nicht aus Hass die AfD wählen, sondern aus Hoffnung uns."

Als Moderator bewältigte Friedman die ideologische Einordnung seiner Podiumsdiskussion nahezu im Alleingang, indem er mehrfach daran erinnerte, dass die AfD "die Verfassung und die Freiheitsrechte zerstören will" und zu einer "Autokratie" führen werde. Wobei er auch dafür plädierte, AfD-Wählern die volle Verantwortung zuzuschreiben:

"Wer heute AfD wählt, der weiß, was er tut."

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