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Das gab es noch nie" – Donau seit Tagen auf Rekordtiefe: Ungarn und Rumänien schalten AKW ab

Aufgrund der anhaltenden Dürre in weiten Teilen Europas führen viele Flüsse rekordverdächtiges Niedrigwasser.

Die Donau hat bei Budapest den bisherigen Tiefststand von 33 Zentimetern aus dem Jahr 2018 am Dienstag unterboten. Am Morgen lag das neue Rekordtief bei 31 Zentimetern, am Nachmittag war das Wasser bereits auf 28 Zentimeter gesunden. Am Donnerstag waren es in Budapest nur noch 23 Zentimeter.

Das Kernkraftwerk Paks flussabwärts musste wegen des Niedrigwassers vollständig abgeschaltet werden. Seine vier Reaktoren produzieren etwa die Hälfte des in Ungarn erzeugten Stroms. Auch in Rumänien wurde wegen des Niedrigwassers das einzige AKW des Landes bereits vollständig heruntergefahren.

Fischerei, Schifffahrt und Tourismus sind ebenfalls betroffen. Frachtschiffe können nur mit 10 bis 20 Prozent ihrer Kapazität beladen werden. Kreuzfahrtschiffe müssen ihre Touren vorzeitig beenden oder warten auf steigende Pegel. In Bulgarien ist die "Viking Ullur" auf Grund gelaufen. Alle 186 Passagiere mussten evakuiert werden, was durch den niedrigen Wasserstand der Donau erschwert wurde.

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