Grünen-Spitzenkandidatin zur Neonazi-Vergangenheit ihres Ehemanns: "Stabiler Antifaschist"
Dieser gehörte in den 1990er-Jahren zur Neonazi-Szene in Quedlinburg und wurde in einem Beitrag des Antifaschistischen Infoblatts (AIB) von 1995 als "stadtbekannter Neonazi" aufgeführt.
Die Grünen-Politikerin bestätigte ausdrücklich, ihr Mann sei damals "Teil der rechtsextremen Szene in Quedlinburg" gewesen. Dies liege jedoch rund 30 Jahre zurück; heute sei er "stabiler Antifaschist".
Heute ist David Seidlitz Regionalgeschäftsführer der Grünen für Sachsen-Anhalt Mitte. Die Vergangenheit ihres Mannes war bereits im Jahr 2022 öffentlich thematisiert worden.
Eine Reporterin des Magazins COMPACT sprach Sziborra-Seidlitz bei einer Wahlkampfveranstaltung direkt darauf an und fragte unter anderem nach ihrer Haltung zur früheren Neonazi-Vergangenheit ihres Mannes. Die grüne Spitzenkandidatin erklärte daraufhin, dieser sei heute ein "lupenreiner Demokrat", und brach das Gespräch mit der Reporterin ab.
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