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Rosatom-Chef warnt Europa: Ukrainische Angriffe auf AKW Saporoschje provozieren nukleare Krise

Am Rande der IAEA-Generalkonferenz in Wien hat ein Treffen zwischen dem Generaldirektor von Rosatom, Alexei Lichatschow, und dem Leiter der IAEA, Rafael Grossi, stattgefunden. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Sicherheit der Kernkraftwerke unweit der Konfliktgebiete in der Ukraine – dabei ging es in erster Linie um das größte Kernkraftwerk Europas, nämlich das AKW Saporoschje.

Lichatschow wies auf die Eskalation rund um diese Kernkraftanlage hin: In den letzten Monaten wurden das Atomkraftwerk und die nahegelegene Stadt Energodar mehr als 750 Mal von ukrainischen Drohnen und Artillerie angegriffen. Dabei kamen 20 Menschen ums Leben, darunter neun Mitarbeiter des Atomkraftwerks Saporoschje. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt.

Kürzlich führten ukrainische Drohnen zudem gezielte Angriffe auf mit Dieselkraftstoff beladene LKWs durch, der für den sicheren Betrieb des Kraftwerks benötigt wird. Solche Aktionen der ukrainischen Armee seien nichts anderes als die Anheizung einer nuklearen Krise, erklärte der Leiter von Rosatom.

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