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CDU in Sachsen-Anhalt vor Zerreißprobe – Rücktrittsforderungen gegen Sven Schulze

Nach der Wahlniederlage Anfang September verschärfen sich die internen Konflikte innerhalb der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt. Einzelne Abgeordnete erwägen bereits einen Parteiaustritt. Ministerpräsident Sven Schulze wird von parteiinternen Kritikern vorgeworfen, die Fraktion mit seinem Griff nach dem Fraktionsvorsitz gespalten zu haben.

Für zusätzliche Spannungen sorgt die Wahl des AfD-Politikers Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten am 6. Oktober. Da Rausch mehr Stimmen erhielt, als AfD und BSW gemeinsam über Mandate verfügen, müssen ihn auch Abgeordnete anderer Parteien unterstützt haben. CDU-Vizechefin Karin Prien forderte Konsequenzen, sollten darunter CDU-Mitglieder gewesen sein. Die AfD kritisierte dies als "Hexenjagd".

Der Leiter des Zentrums für Deutschlandstudien, Wladislaw Below, erklärte im Interview, ein Rücktritt von Sven Schulze könnte zur Befriedung der CDU-Fraktion beitragen.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 10. Oktober 2026]

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