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Junge Protestler über französische Führung: "Diese Leute sind totale Versager"

Nach mehreren Tagen der Unruhen und Zerstörung haben die französischen Behörden am Montagabend eine Ausgangssperre verhängt. Sie galt für Paris und andere französische Großstädte und Regionen. In Paris war nur das Betreten zentraler Plätze verboten und die Jugendlichen auf der Straße zeigten sich sichtbar unzufrieden.

"Wir haben nichts kaputtgemacht und nichts gestohlen", erklärte eine junge Französin. "Wir sind gekommen, um zu demonstrieren, aber wir wurden mit Tränengas angegriffen, verfolgt und geschlagen", beschwerte sie sich.

Ein anderer gab seinem Frust freien Lauf und sagte, dass die Schulen weder Heizungen noch Klimaanlagen hätten, während die Politiker es das ganze Jahr über bequem hätten und total lebensfremd seien. "Und dann guckt euch das an! Sie hetzen die Bereitschaftspolizei CRS auf uns. Ich hab' so die Schnauze voll! Frankreich ist so was von korrupt, Mann.

Der Protest richtete sich gegen die steigenden Lebenshaltungskosten, gegen die hohen Kraftstoffpreise sowie gegen die Verschlechterung öffentlicher Dienstleistungen, auch im Bildungssektor. Nahezu durchweg wurden die Proteste von Ausschreitungen, Plünderungen und Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten begleitet.

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