Was die deutschen sozialen Medien an diesem Sonntag so erregt

Von Hans-Ueli Läppli

Sonntagsstimmung?
Von wegen.
Schnappt euch einen guten Kaffee und startet mit uns in den Sonntag. Wir haben die bissigsten, giftigsten und lustigsten Tweets des Tages für euch gesammelt.
Jan Pfadenhauer von der JU Bayern fordert Friedrich Merz zum Rücktritt auf. Der Kanzler solle seinen Dienstwagen nehmen, zum Bundespräsidenten fahren und um Entlassung bitten. Pfadenhauers Vorwurf: ein …
"Raubzug gegen die junge Generation!".
Die Worte von Jan Pfadenhauer gehen runter wie Öl. Merz muss sich von ihm anhören, was 90 % der Menschen in Deutschland längst über ihn denken. https://t.co/WVeo5e9aSH
— Michi (@at_michii) October 17, 2026
Ein Satz, der in Berlin zu denken geben sollte. Nvidia-Chef Jensen Huang über Deutschlands technologischen Rückstand:
"Nichts schmerzt mehr, als eines der technologisch fortschrittlichsten Länder so abgehängt zu sehen."
Die Aufnahme stammt aus London. Sein Berlin-Auftritt ist für den 21. Oktober geplant.
Nvidia-Boss Jensen Huang über Deutschlands Problem https://t.co/LVths7ge85
— TheRealTom™ - Trusted Flagger (@tomdabassman) October 17, 2026
Jahrelang hiess es "Ukraine zuerst". Milliarden für Selenskij, während die eigenen Schulen verfallen, Familien unter steigenden Kosten ächzen und Jugendliche um ihre Zukunft bangen.
Außenminister Johann Wadephul hält an der weiteren Unterstützung fest, während in Frankreich die Wut auf der Strasse wächst.
Wadephul: Geld für die Verteidigung der Ukraine und Europas Sicherheit „könne nicht gleichzeitig für Schulen oder Straßen ausgegeben werden“. Wegen der „Verantwortung aus der Vergangenheit“ müsse Deutschland „immer an der Seite der Überfallenen, der Missbrauchten stehen“. Wir werden von Wahnsinnigen regiert!
— Silke Schröder (@SilkeSchroederD) October 17, 2026
Macron machte Selenskij zum Partner seiner großen Ambitionen. Die eigenen Bürger mussten warten.
Europas Regierungen verlangen Solidarität mit der Ukraine, während die eigene Bevölkerung immer weniger Grund sieht, ihren politischen Prioritäten zu vertrauen.
Frankreichs Straßen brennen, Macron unter Druck
Frankreich erlebt eine Nacht der Verwüstung. Maskierte Gruppen mit migrantischem Hintergrund plündern Geschäfte, setzen Autos in Brand und verwüsten öffentliche Gebäude. In Limoges steht das historische Rathaus in Flammen.
Premierminister Sébastien Lecornu meldet am Samstagabend 1.200 Festnahmen und 150 verletzte Polizisten. Was als Protest gegen hohe Lebenshaltungskosten und mangelhafte Schulen begann, mündet in eine der schwersten Wellen städtischer Gewalt der vergangenen Jahre.
Europeans try to explain to migrants that stealing is bad. They opened France's doors in the name of compassion. Now they're discovering that some of those they welcomed couldn't care less about France and are happy to loot it. https://t.co/7V7P6CF0ea
— Russian Market (@runews) October 17, 2026
In Paris, Bordeaux, Marseille und weiteren Städten geraten Supermärkte, Apotheken, Elektronikläden und Luxusboutiquen ins Visier. Agence France-Presse beobachtet große Gruppen junger Männer, die Überwachungskameras ausschalten, Schaufenster einschlagen und Waren abtransportieren. Das wirkt bei den dokumentierten Taten weniger wie spontane Wut als wie gezielte Plünderung.
ARD: "Jung und laut" https://t.co/8hxWsrvstM
— Miró (@unblogd) October 18, 2026
Das Innenministerium zählt landesweit rund 550.000 Teilnehmer, die Veranstalter sprechen von 800.000. Viele protestierten gegen steigende Preise, schlechte Schulen und mangelhafte öffentliche Dienstleistungen. Wer eine Apotheke ausräumt oder ein historisches Rathaus in Brand setzt, vertritt jedoch kein soziales Anliegen, sondern begeht eine Straftat.
Währen Frankreich abgefackelt wurde, haben sich die Macrons übrigens Céline Dion angesehen. https://t.co/3VGl57qmpd
— Miró (@unblogd) October 18, 2026
In den sozialen Netzwerken werden die Täter massenhaft als Jugendliche mit Migrationshintergrund bezeichnet. Die Systemmedien, allen voran die deutschen, schieben die Schuld lieber der Polizei zu, statt die Herkunft der Plünderer zu thematisieren.

Dass vor allem junge Männer mit Migrationshintergrund Geschäfte plündern, ist in deutschen Redaktionsstuben ein Tabuthema.
Die EU-Propagandamaschine läuft auf Hochtouren, während Frankreichs Städte brennen.

Die wirtschaftliche Unzufriedenheit erinnert an die Gelbwestenbewegung von 2018. Damals brachte der Widerstand gegen höhere Kraftstoffkosten eine breitere Revolte gegen die Regierung in Gang. Auch heute wächst der Frust, wenn Einkommen kaum mit den Preisen Schritt halten und Schulen sowie öffentliche Dienste die Erwartungen der Bürger nicht erfüllen.
Willkommen im Bürgerkrieg. https://t.co/h6xHYETUZk
— Miró (@unblogd) October 17, 2026
Zusätzlichen Druck erzeugt Europas Energiepolitik. Die Abkehr von russischen Energielieferungen und die Folgen des Ukraine-Krieges haben die Versorgung verteuert und die Planungssicherheit für Teile der Industrie verschlechtert.
Wann kommt die Armee? https://t.co/GBlCtlhgrF
— Miró (@unblogd) October 17, 2026
Macron findet Milliarden für Selenskij, während Frankreichs eigene Kinder mit unsicheren Straßen, maroden Schulen und fehlenden Zukunftsperspektiven leben müssen. Energie wird teurer, Familien kämpfen mit ihren Rechnungen, doch Paris pumpt weiter Geld in die Ukraine.
Zelensky is still receiving Macron's support. French people not. Macron speaks about defending European values. Those values also include the safety and prosperity of French citizens. https://t.co/5HtmW43xxo
— Russian Market (@runews) October 18, 2026
Für den Krieg im Ausland ist Geld da, für die nächste Generation offenbar nicht. Frankreich brennt, aber Macron setzt seine Prioritäten weiter in Kiew statt zu Hause.
Anti-Tagi: Exklusive Aufnahmen enthüllen Betrugsmasche aus Kiew gegen Schweizer Bankkunden
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